Longboard -
oder warum Kinder uns manchmal zu den besten Entscheidungen bringen

Ich wäre ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen, mir ein Longboard zu kaufen. Warum auch? Wo sollte man damit überhaupt fahren, und was hätte ich als jemand ohne Skate‑Erfahrung davon gehabt. Doch manchmal führen einen Kinder auf Wege, die man selbst nie eingeschlagen hätte – und genau das war hier der Fall.

Beste Entscheidung meines Lebens

Als sich mein Sohn ein Skateboard wünschte, stand ich mit ihm im Geschäft und entdeckte zufällig ein Longboard. Aus reiner Neugier stellte ich mich darauf – und war überrascht, wie stabil und intuitiv sich das anfühlte. Keine wackelige Unsicherheit, kein Gefühl von „das ist nichts für mich“. Im Gegenteil: Es machte sofort Spaß. Also nahm ich nicht nur das Skateboard für meinen Sohn mit, sondern auch das Longboard für mich. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue.

Die perfekte Strecke im Almtal
Richtig verliebt habe ich mich in das Longboarden, als ich im Almtal eine nahezu perfekte Strecke dafür fand. Eine Straße, die zu bestimmten Monaten für Autos gesperrt ist – ideal, um entspannt und ohne Risiko dahinzugleiten. Für mich ist es eine wunderbare Abwechslung zu einer Skitour: frische Luft, Bewegung, Natur und ein kleines Abenteuer, das man jederzeit starten kann. Mit Anfang 40 etwas Neues wagen


Ich bin inzwischen Anfang 40 und kann nur sagen: Es ist nie zu spät, etwas Neues auszuprobieren. Longboarden hat mir gezeigt, wie viel Freude es macht, sich auf Unbekanntes einzulassen. Man muss kein Teenager sein, um Spaß auf vier Rollen zu haben.



Unerwarteter Alltagsheld
Einmal wurde das Longboard sogar zum echten Lebensretter im Alltag. Mein Auto sprang nicht an, ein Fahrrad hatte ich gerade keines – und ich musste dringend zur Arbeit. Also schnappte ich mir das Longboard. Und tatsächlich: Ich kam schneller an, als wenn ich zu Fuß gegangen wäre. Ein bisschen unkonventionell, aber absolut effektiv.