Einblicke in den kleinen
Jeep Avenger e

Der Jeep Avenger e ist das erste reine Elektroauto der Marke und positioniert sich als kleines, urbanes SUV mit überraschend viel Charakter. Mit seinem 54‑kWh‑Akku und einem modernen E‑Antrieb will er Jeep‑Typisches Design mit alltagstauglicher Elektromobilität verbinden.

54‑kWh‑Akku & 400 KM Reichweite

Optisch bleibt der Avenger klar ein Jeep: kantig, robust und mit markentypischer Front. Innen zeigt er sich modern, aber nicht überall hochwertig. Einige Tester bemängeln die Materialqualität, die nicht ganz dem Preisniveau entspricht. Besonders auf der Rückbank geht es eher eng zu und der Kofferraum ist auch nicht wirklich größer als bei einem VW Golf. Wir passen aber alle gut hinein (2xErwachsende+2xKinder) inklusiver aller Badesachen. Der elektrische Avenger bietet 115 kW (156 PS) und fährt sich in der Stadt leichtfüßig, wendig und angenehm leise. Gerade im urbanen Umfeld spielt er seine Stärken voll aus.

Akku, Reichweite & Laden
Der 54‑kWh‑Akku ermöglicht laut Tests eine solide Reichweite von - WLTP: ca. 392–404 km. In der Praxis wird das im Sommer durchaus Gerecht, je nach Fahrweise und Strecke schaffe ich locker die 400KM.

Im Winter verringert sich die Reichweite geringfügig. Spürbar macht es sich jedoch erst ab richtig kalten Temperaturen wie -10 °C, wo die Reichweite definitv auf 300KM abfällt.


Fazit
Der Jeep Avenger e (2023) mit 54‑kWh‑Akku ist ein gelungenes erstes Elektroauto der Marke: stylisch, effizient, wendig und alltagstauglich. Er überzeugt vor allem in der Stadt und auf Kurz‑ bis Mittelstrecken. Wer allerdings Jeep‑typische Geländefähigkeiten oder besonders viel Platz erwartet, könnte enttäuscht sein.


Nach mittlerweile drei Jahren (Stand: 10.02.2026) im Gebrauch hatte ich mit dem Fahrzeug keinerlei Probleme – bis auf einen einzigen Vorfall, bei dem sich der Gang nicht auf „D“ schalten ließ und ich mit dem Longboard in die Arbeit fahren musste. KFZ Müller in Sankt Konrad holte das Auto ab und konnte es bereits am nächsten Tag wieder flottbekommen. Ein Bauteil musste offenbar ausgetauscht werden. Die Garantieverlängerung auf 100.000 km kostet rund 600 €. Die ersten Services bei Jeep waren kostenlos, und es gab dabei nichts zu beanstanden. Auch in der Brieftasche bleibt merklich mehr, da Laden, Versicherung und Services weit unter dem meines Benziner Jeep Renegade (150PS) liegen.